Unerwünschter Durchzug: einfache Abhilfe bei Zugluft

Aktuell sind zwar keine Wirbelstürme oder sonstige Unwetterwarnungen durch Sturm- und Orkanböen in Sicht, aber auch schon der ganz normale Herbstwind kann schon ganz schön eklig sein. Und wenn dieser dann noch in der guten Stube stattfindet....

Es könnte so schön sein in den eigenen 4 Wänden, wenn draußen die Stürme tosen und der Schneeregen gegen die Fenster prasselt. Leider führt aber die kalte Jahreszeit mit der eher trockenen Luft dazu, dass Fenster und Türen aus Holz oft nicht mehr richtig schließen und ein eisiger Luftzug die winterliche Wohlfühlatmosphäre stört.

Mit einfachen Mitteln kann man die Zugluft stoppen und die Heizkosten im Griff behalten: Kontrollieren Sie mit einer brennenden Kerze oder z.B. einem Räuchermännchen ihre Türen und Fenster und beobachten Sie, wie sich Flamme und Rauch verhalten. Flackert die Kerze und wird der liebliche Tannenduft arg vom Winde verweht, dann schließt ein Fenster nicht mehr richtig, haben sich Ritzen gebildet oder sind Dichtungen schadhaft.

Aufwändige Fenster in Altbauten verlangen dann nach einem Bauschreiner, der die Fenster neu justiert und ggfls. nacharbeitet. Bei modernen Holz- und Metallfenstern können Sie aber die Beschläge selbst ölen und neu einstellen und in der Regel auch problemlos mit selbstklebende Dichtungsbändern aus dem Baumarkt "behandeln". Gummiprofile haben dabei eine längere Lebensdauer als die billigen Schaumstoffbänder, bitte beachten Sie aber, das viele moderne Kunstofffenster vorgefertigte Gummidichtungen besitzen, die NICHT beklebt werden dürfen.

Zieht es wie Hechtsuppe durch schlecht schließende Türen in den Raum, prüfen Sie bitte, ob die Tür durch die Entfernung von z.B. Distanzscheiben in den Scharnieren etwas abgesenkt werden kann und man den Spalt so minimieren kann. Alternativ dazu kann man eine Bürstendichtung unter der Tür anbringen, mit der auch Unebenheiten im Boden einfach ausgeglichen werden können.