das richtige Vogelfutter im Futterhäuschen auf Balkonien und Co: Meisenknödel, gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne

Nicht nur die Abnahme an Wildbienen und der schleichende Verlust der Insektenwelt in Stadt und Land werden immer öfter thematisiert: auch unsere Vogelarten haben in unserer hochtechnisierten Welt einen schweren Stand. Ein winterliches Futterhäuschen kann den Piepmätzen helfen - und nicht nur Kindern zu tollen Vogelbeobachtungen verhelfen.

In vielen Supermärkten werden aktuell wieder Vogel - Futterstationen und Futterhäuschen verkauft, die helfen sollen, unseren gefiederten Freunden über den Winter zu helfen. Aber schon der richtige Aufstellungsort entscheidet darüber, ob das Futterhäuschen angenommen wird oder nicht.

Kahle Betonwände und Balkonbrüstungen aus Edelstahl sind nicht gerade das natürliche Lebensumfeld unserer heimischen Vögel. Dort ein Futterhäuschen aufzustellen und dann auf zahlreiche gefiederte Besucher zu hoffen, kann schnell zu Enttäuschungen führen. Dazu kommt dann oft noch eine Position, die auch für die zahlreichen Stubentiger erreichbar ist: was die Vögel zusätzlich abschreckt.

Die meisten unserer heimischen Vögel leben in und auf Bäumen: und suchen auch dort nach Nahrung. Sie sollten also ihr Vogelhäuschen mit möglichst mit kleinen Ästen und Zweigen (mit Laub) "tarnen" und so in einen attraktiven & interessanten (für die Vögel) Futterstandort verwandeln.

Denn die Neugier der Vögel bei Veränderungen in ihrer natürlichen Umgebung siegt dann oft über die Angst vor Haustieren und Menschen und früher oder später fliegen und hopsen dann Vögel auf der Futtersuche bei Ihrem Futterhäuschen vorbei. Und da Vögel durchaus lernfähig sind, wird die erfolgreiche Futtersuche "gespeichert" und ihr Futterhäuschen in die Liste der Orte aufgenommen, an denen es etwas zu holen gibt.

Eine Öffnet externen Link in neuem FensterInfografik des NABU-Bundesverbandes (PDF, ca. 0,2MB) gibt zusätzlich Hinweise, welches Vogelfutter, nicht nur in der kalten Jahreszeit, in das Futterhäuschen gehört.